Hundehaftpflicht zahlt nur die Hälfte

Jeder Hundehalter sollte sich mit dem Thema der Hundehaftpflicht auseinandersetzen und sich mit den verschiedenen Situationen vertraut machen. Denn sei es ein Besuch bei jemanden, der auch einen Hund besitzt oder beim Gassigehen – wenn ein Hund auf einen anderen Hund trifft, kommt es immer wieder zu ungewünschten Situationen oder gar zu Unfällen. Denn sollte ein Hund einen anderen Hund beißen, so zahlt die Hundehaftpflicht lediglich die Hälfte. Daher stellen sich viele Hundehalter die Frage, wer zahlt, wenn ein Hund einen anderen Hund beißt.

Eine Hundehaftpflicht schützt bei wirtschaftlichen Schäden und stellt den Versicherungsnehmer und den Hund von sämtlichen Schäden frei. Dabei stehen auch die DISQ Testsieger wie die Janitos Haftpflicht zur Auswahl. 

Hundehaftpflicht übernimmt mindestens 50 % der Kosten

Durch das Anleinen und Zurückhalten Ihres Hundes können Sie es vermeiden, dass er in Kontakt mit anderen Hunden kommt und dass es zu ungewollten Unfällen kommt. Da sie diese Eventualität nicht immer zu 100 % vermeiden lässt, sollten Sie auf jeden Fall Vorsorge treffen. Am besten schließen Sie eine Hundehaftpflichtversicherung ab. Denn diese wird für Sie einspringen und mindestens die Hälfte der entstandenen Kosten für sie übernehmen.

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Wann der Hundehalter für den Schaden haftet

Es haftet primär der Halter, wenn der Schaden durch einen angeleinten Hund entsteht. Sollte es zum Beißvorfall kommen, in dem ein Hund angeleint war und der andere nicht, dann wird der Halter des nicht angeleinten Hundes alle Kosten für die Behandlung des anderen Hundes tragen. Wenn sich der angeleinte Hund losreißt, dann muss sein Halter alle entstandenen Schäden übernehmen. Grundsätzlich muss jeder Hundehalter für alle Schäden aufkommen, die sein Hund verursacht hat. Das gilt sowohl für Schäden an Gegenständen als auch für Schäden an Menschen oder an anderen Hunden.

Geschädigte Tierhalter sollten eine 50 %-ige Auszahlung der Hundehaftpflicht ablehnen

Auf eine allgemeine Regelung, dass Ihnen die Hundehaftpflicht nur die Hälfte zahlt, sollten Sie sich in der Regel als geschädigter Tierhalter nicht einlassen. Hierbei sollte auch der Größenunterschied der Hunde berücksichtigt werden. Denn die Gefahr, die von einem größeren Hund ausgeht, ist größer als die eines kleineren Hundes. Außerdem sollte ein Hund, der bereits in der Vergangenheit durch Aggressivität aufgefallen ist, eventuell einen Maulkorb anlegen und es sollten Sorgfaltspflichten an den Hundehalter gestellt werden.

Fazit Hundehaftpflicht zahlt nur die Hälfte

Wenn ein Hund einen anderen Hund beißt, dann will die Hundehaftpflicht sehr oft nur die Hälfte der Kosten für den Hundebiss zahlen. Die Versicherungen verweisen meistens darauf, dass die Halterhaftung des Hundehalters verschuldensunabhängig sei. Demnach sollen die Hundehalter pauschal für jeden beteiligten Hund zu 50 % des Schadens selbst aufkommen. Da hier aber nicht der Einzelfall berücksichtigt wird, sollten Sie sich nicht mit einer schnell erteilten generellen Ablehnung der Haftpflicht zufriedengeben. Sofortschutz der Hundehaftpflicht.

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