Einen Hund richtig abzusichern, ist mittels einer Hundehaftpflicht möglich. Die Hundehaftpflichtversicherung beruhigt auch den Besitzer, der bei Inanspruchnahme den Schaden von der Versicherung ersetzt bekommt. In einem Vergleich trennt sich die Spreu vom Weizen relativ schnell. Daher ist es kein großes Problem, eine geeignete Versicherung zu finden. Hunde sind, ganz gleich, welcher Rasse sie angehören, manchmal unberechenbar. Daher ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Hunde sehr empfehlenswert und sinnvoll.

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HUNDEVERSICHERUNGEN VERGLEICHEN SINNVOLL

Jeder Hundehalter geht mit der Anschaffung eines Hundes eine Verantwortung ein, die über mehrere Jahre dauert. In dieser Zeit muss er für sämtliche Schäden und Probleme aufkommen, die der Hund verursacht. Daher ist es empfehlenswert, sich anderweitig Hilfe zu holen, beispielsweise mittels Versicherung. Neben der Möglichkeit, eine Haftpflichtversicherung anzuschaffen, gibt es auch eine Krankenversicherung für Hunde, die speziell im Alter nützlich ist, sofern der Hund der einen oder anderen Operation nicht aus dem Weg gehen kann.
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WELCHE BEDINGUNGEN BEIM TARIFVERGLEICH WICHTIG SIND

Hundehaftpflicht Vergleich 2016

Der zu versichernde Hund muss ein Mindestalter besitzen. Wie hoch dieses ist, entscheiden die Versicherungen jeweils unterschiedlich. Meist liegt es aber zwischen zwei und vier Monaten. Erfüllt der Hund die Voraussetzung, muss der Hund ein weiteres Kriterium erfüllen: Er muss der richtigen Rasse angehören. Sogenannte Kampfhunde nimmt nämlich nicht jede Versicherung auf, weswegen es Haltern von diesen maßgeblich erschwert wird, solche Hunde zu versichern. Da sie eine besondere Gefahr für die Versicherungen darstellen, werden sie meist nur gegen Aufpreis versichert.

LEISTUNGSVERGLEICH DER HUNDEVERSICHERUNG

Die Hundehaftpflichtversicherung kommt für Sach- und Personenschäden jeglicher Art auf. Dabei kann es sich um ein beschädigtes Möbelstück oder einen verursachten Autounfall handeln, an dem der Hund die Schuld trägt. Zu den weiteren Leistungen einer Versicherung gehören ein versicherter Aufenthalt im Ausland, Mietsachschäden und Deckschäden. Ferner besitzen manche Versicherungen die Option, einen Welpenschutz zu beantragen. Dieser eignet sich besonders für Züchter in den ersten Lebenswochen der Welpen.

MIETSACHSCHÄDEN IM HUNDHAFTPFLICHTVERGLEICH

Verursacht ein Hund innerhalb einer Wohnung, sei es angemietet oder nur zu Besuch, einen Schaden, ersetzt dies die Versicherung nicht grundsätzlich. Daher muss man beim Abschluss immer darauf achten, dass sogenannte Mietsachschäden auch durch die Versicherung abgedeckt sind. Ist dies gewährleistet, kann der Hund auch ohne Weiteres den Teppich des Freundes anknabbern oder die Fußleiste eines Zimmers in einer angemieteten Ferienwohnung.

PlatzierungAnbieterBeitrag in €Deckungssumme
Platz 1Baden-Badener583 Millionen
Platz 2NV (max)585 Millionen
Platz 3HanseMerkur593 Millionen
Platz 4DFV6512 Millionen
Platz 5Haftpflichtkasse Darmstadt (Plus) 685 Millionen
Platz 6Janitos (Balance) 697,5 Millionen
Platz 7WGV726 Millionen
Platz 8DEVK Eisenbahn 7310 Millionen
Platz 9Huk24 7515 Millionen
Platz 10SHB773 Millionen

WELCHEN SCHADEN DIE VERSICHERUNG NICHT ÜBERNIMMT

Die Versicherung übernimmt keinerlei Schäden, die mit der Zeit zustande gekommen sind. So entschied man beispielsweise bei einem Gerichtsurteil, bei dem der Hundehalter seine Versicherung verklagt hatte, weil der Hund die Tapete Stück für Stück abgerissen hatte. Hierbei handelt es sich um einen Schaden, den der Halter hätte vorher unterbinden müssen, weswegen sich die Versicherung weigerte, den Schaden zu übernehmen. – Und letzten Endes damit Recht bekam. Auch hier können Sie die besten Hundehaftpflichtversicherungen vergleichen. Machen Sie noch heute den persönlichen Tarifvergleich.

ERZIEHUNG IST DIE HALBE MIETE NEBEN DER HUNDEHAFTPFLICHT

Wer seinen Hund sozialverträglich erzieht, hat meistens keine Schäden zu erwarten. Doch es gibt immer Ausnahmen, da man nie völlig in den Kopf des Vierbeiners blicken kann. Ein sonst verträglicher und braver Hund geht schnell seinem Jagdtrieb nach, genauso wie ein Listenhund bei sehr guter Erziehung und friedfertigem Wesen auch mal zubeißen kann. Man ist also niemals völlig vor einem Schaden gefeit. Beißt der Hund ein Kind oder tötet die Katze des Nachbarn, wird dies für den Hundehalter ein Schaden, den er finanziell manchmal nicht alleine bestreiten kann.

HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNGEN IM VERGLEICHSBERICHT

Um einen Schaden auszugleichen, verlangt die Versicherung von den Hundehaltern gewisse Vorschriften. So gibt es beispielsweise Anbieter, die zwar Listenhunde versichern, vom Halter jedoch verlangen, ihn ständig an der Leine zu halten oder der Maulkorbpflicht nachzukommen. Genauso ist es mit anderen Hunden, die in bestimmten Bereichen stets an der Leine zu führen sind, damit bei einem Schaden die Kosten von der Versicherung übernommen werden. Andernfalls kann die Versicherung die Übernahme auch ablehnen.

DIE HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG IM VERGLEICH

In manchen Städten und Gemeinden ist es keine Pflicht, den Hund entsprechend mit einer Haftpflichtversicherung auszustatten. Hier werden erst Hunde ab einem Maß von 40 Zentimetern Schulterhöhe versichert. Genauso gestaltet es sich in manchen Städten, wo sämtliche Hunde – abgesehen von Listenhunden – keiner Pflicht zur Haftpflicht unterstellt sind. Und in manchen Bezirken ist es bei keiner Rasse verpflichtend, diese zu versichern. Es stellt jedoch in Schadensfällen immer eine große Hilfe dar, sofern eine Versicherung vorhanden ist, ganz gleich bei welchem Hund.

DER KOSTENVERGLEICH DER HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERER

Die Prämie orientiert sich sowohl an der Deckungssumme als auch an der Rasse des Hundes. Wie bereits erwähnt, gibt es für Listenhunde meistens einen saftigen Aufschlag. Bei der Deckungssumme heißt es: Je höher, desto besser. Aber auch je höher, desto teurer die Versicherung. Hier muss man als Hundehalter im Vergleich auf das Preis-/Leistungsverhältnis achten, welches ausgewogen erscheinen sollte. Ist die Prämie zu hoch und gleichzeitig auch noch ein hoher Selbstbehalt notwendig, sollte man von diesem Anbieter eher absehen.

SELBSTBETEILUNG IM TARIFVERGLEICH DER HUNDEVERSICHERER

Die Selbstbeteiligung sichert die Versicherung gegen Schäden ab, die nur Bagatelle beinhalten. Das heißt: Wird etwas beschädigt, das nur von geringem Wert ist, kann die Versicherung den Schaden ablehnen und darauf bestehen, dass der Halter den Schaden selbst übernimmt. Wie hoch dieser Selbstbehalt ausfällt, bestimmen die Versicherungen selbst. Die Höhe kann zwischen 50 und 200 Euro variieren. Allerdings gilt dieser Betrag nicht für ein ganzes Jahr, sondern stets für einen Versicherungsfall.

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WORAUF BEIM HUNDEVERGLEICH ACHTEN

Beim Abschluss muss der Hundebesitzer unbedingt auf die Deckungssumme beachten. Versicherungen, die eine Deckungssumme von unter 3 Millionen anbieten, sollte man meiden. Dagegen stehen jedoch zahlreiche Versicherungen, die sowohl 3 Millionen Euro als auch höhere Beträge absichern. Typisch sind 5, 7,5 und 10 Millionen Euro. Die Huk-Coburg ist mit einem Spitzensatz von 15 Millionen Euro der Anbieter mit der höchsten Deckungssumme und einem guten Preis-/Leistungsverhältnis.

VERGLEICHSTEST DER STIFTUNG WARENTEST

Die Stiftung Warentest unternahm zuletzt im Jahr 2011 einen Test der unterschiedlichen Anbieter und führte auf, welche Leistungen die Versicherung erbringt, was sie kostet und welche Deckungssumme sie bietet. Für manche Anbieter kommt neben dem Basistarif noch ein weiterer Tarif hinzu, in dem bessere Leistungen vertreten sind, dessen Prämie aber auch etwas höher angesetzt ist als bei einem regulären Tarif. Außerdem zeigte sie auf, ob es für den Tarif noch ein paar Vergünstigungen gibt, die man als Halter in Anspruch nehmen kann.

LEISTUNGSVERGLEICH DER VERSICHERHUNGSSUMME

Als besonders gute Versicherung kommt die Huk-Coburg in Frage. Sie versichert den Hund mit 15 Millionen Euro, dazu kommen sämtliche Zusatzleistungen, die man benötigt, wie Mietsachschäden, Deckschäden und dem vorübergehenden Auslandsaufenthalt. Wer nicht vorhat, zu züchten, kann bei der Versicherung mit den jährlichen Kosten von 82 Euro zugreifen. Eine Alternative ist die Bruderhilfe, die für 91 Euro im Jahr erhältlich ist und dieselben Leistungen bietet. Auch sie ist mit einer Deckungssumme von 15 Millionen Euro dabei.

PREISVERGLEICH DER HUNDEANBIETER

Eine günstige Versicherung mit vielen Zusatzleistungen ist die NV mit dem Tarif Max. Sie bietet eine Deckungssumme von 5 Millionen Euro, kostet 58 Euro im Jahr und kommt für Mietsachschäden, Deckschäden und einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt auf. Alternativ hierzu ist die HanseMerkur empfehlenswert. Für einen Euro mehr sind die Welpen eines Züchters abgesichert. Sie übernimmt dagegen jedoch keinerlei Mietsachschäden und kommt nur für eine Deckungssumme von 3 Millionen Euro auf.

Teure Versicherungen mit durchschnittlicher Leistung

Die teuerste Versicherung mit den geringsten Leistungen ist die Signal Iduna, die mit dem Tarif Optimal angeboten wird. Die Haftpflicht kostet 204 Euro im Jahr, hat eine Deckungssumme von 5 Millionen Euro und übernimmt keinerlei Mietsachschäden und Welpenschutz. Als Zusatzleistungen kommt ein vorübergehender Auslandsaufenthalt und ein Deckschaden zum Einsatz. Ebenso ist es mit der Öffentlichen Braunschweig. Sie deckt 10 Millionen Euro ab, kostet 106 Euro im Jahr und lehnt die Übernahme von Welpenschutz und Mietsachschäden ab.

Ratschläge der Stiftung Warentest IM TESTVERGLEICH

Die Stiftung Warentest riet ihren Lesern, auf die Versicherungssumme zu achten und günstige Angebote mit erweiterten Leistungen in Anspruch zu nehmen. Möchte man wechseln, sollte man sich zunächst bei der Versicherung ein Angebot einholen. In den meisten Fällen bieten die Versicherungen eine Police, in der auch die Grundabsicherung enthalten ist zu einem günstigeren Preis an. Kostet sie weiterhin zu viel, sollte man dagegen den Anbieter wechseln. Für die meisten ist der Zusatz der Mietsachschäden ein wichtiges Element der Versicherung.

Ergebnisse IM HUNDEHAFTPFLICHTVERGLEICH der Öko-Test

Im Jahr 2011 widmete sich auch die Zeitschrift Öko-Test einer Prüfung, in dem die Zeitschrift insgesamt 87 Tarife von 44 Anbietern prüfte. Davon erreichten 32 Stück den höchsten Rang, was einen guten Preis angeht. Sechs Tarife dagegen waren mit und ohne Selbstbeteiligung vertreten. Dazu gehörten die Gothaer, Rhion Plus und zwei Tarife der Degenia. Auch die Zeitschrift stellte fest, dass die jährlichen Kosten für eine Tierhalterhaftpflicht weit auseinanderklaffen. Während die Huk-Coburg nur 82 Euro jährlich verlangt, kommt die Generali auf 156 Euro jährlich.

PFERDAHFTPFLICHTVERGLEICH EBENFALLS SINNVOLL

Viele der Versicherungsanbieter beinhalten in ihrem Angebot auch zusätzlich eine Haftpflichtversicherung für Pferde. Die Fluchttiere verursachen in den meisten Fällen Schäden in drei oder vierstelliger Höhe. – Und dann ist es meist nur ein Huftritt gewesen. Höhere Schäden decken die Versicherungen ebenfalls ab. Zudem die meisten auch als Zusatz eine Reitbeteiligung mitversichert, die sich bei Abwesenheit des Besitzers um das Tier kümmert. Der einzige Unterschied: Die jährliche Prämie ist etwas höher als bei einer Hundehaftpflichtversicherung.

Versicherungen für das Alter und laufende Tierarztkosten

Die Tierarztkosten sind das, womit ein jeder Hundebesitzer früher oder später in Berührung kommt. Da Hunde in keiner Krankenversicherung angemeldet sind, sieht man erst anhand der Rechnungen, wie viel eine Behandlung eigentlich kosten kann. Um sich für solche Fälle abzusichern, hat der Markt der Versicherungen eine Alternative geschaffen: Die Krankenvollversicherung für Hunde und Katzen sowie eine OP-Versicherung. Sie deckt die Kosten ab, selbst wenn der Hund schon etwas älter ist.

Welche Leistungen eine Krankenvollversicherung beinhaltet

In der Regel kommt eine Krankenvollversicherung für die ambulante und stationäre Behandlung eines Hundes auf und übernimmt hierfür die Kosten. Operationskosten sind also inbegriffen. Was nicht inbegriffen ist, ist die Kastration und teilweise die Impfung des Hundes. Kastrationen fallen durch das Raster, weil heutzutage immer mehr hierzu gegriffen wird, auch wenn es medizinisch nicht notwendig ist. Da die Impfungen sehr unterschiedlich ausfallen, übernehmen die Kassen hier ebenfalls nicht.

Welche Voraussetzungen ein Hund benötigt

Der zu versichernde Hund muss ein bestimmtes Alter besitzen. Dieses liegt, je nach Versicherung, zwischen zwei und vier Monaten. Das Höchstalter von 7 Jahren ist bei den meisten Versicherungen regulär. Daneben gibt es aber auch Ausnahmen, die den Hund auch dann noch versichern, wenn er bereits 10 Jahre alt ist. Was die Rasse betrifft, sind die Versicherungen sehr wählerisch, weswegen Besitzer von Listenhunden meist mehr zahlen. Halter von bestimmten, krankheitsanfälligen Rassen zahlen ebenfalls meist mehr in der Versicherung.

Welche Rassen dazu gehören

Golden Retriever, Deutsche Schäferhunde und andere Großrassen sind häufig von Hüftgelenks- oder Ellenbogendysplasie betroffen. Bei einigen gehören diese Krankheiten schon fast zum Rassemerkmal der Hunde. Leider sind sie umso anfälliger für Krankheiten oder es ist in einem gewissen Alter notwendig, die Hunde zu operieren. Daher wird in den meisten Fällen für diese Hund ein höherer Versicherungsbeitrag verlangt. Listenhunde dagegen werden aufgrund ihrer Rasse von manchen Versicherern nicht aufgenommen.

Stiftung Warentest rät zur OP-Versicherung

Im Jahr 2011 unternahm die Stiftung Warentest auch die aktuellen Versicherungen für eine Krankenvollversicherung. Hierbei riet die Stiftung den Lesern ausdrücklich vom Abschluss einer solchen ab. Eine OP-Versicherung sei besonders im Alter viel zweckmäßiger, da hierbei noch andere Kosten anfallen, die der Halter im Alter besser gebrauchen kann. Zudem die reine OP-Versicherung bei weitem weniger kostet. Übrigens: Auch der Selbstbehalt wird vom Halter bei den meisten Versicherungen verlangt. Dieser liegt zwischen 50 und 200 Euro.

Alternative OP-Versicherung IM VERSICHERUNGSVERGLEICH

Bei einer OP-Versicherung übernimmt die Versicherung die reinen Kosten für Vor- und Nachsorge sowie die der eigentlichen Operation. Besonders für ältere Hunde ist dies eine Alternative, die man als Besitzer ohne Weiteres in Anspruch nehmen sollte. Denn oft entscheidet eine OP über das weitere Zusammenleben. Eine OP-Versicherung kostet zwischen 120 und 250 Euro im Jahr, sichert aber auch den Besitzer entsprechend ab, wenn der Betrag der OP im vierstelligen Bereich angesiedelt ist und er dies womöglich nicht zahlen kann.

Gute Versicherungen seitens Stiftung Warentest

Die Agila sichert das Tier mit Hilfe eines Krankenvollschutzes inklusive OP-Schutz ab. Hierfür zahlt der Besitzer pro Jahr zwischen 383 und 563 Euro, bekommt dafür aber die Kostenübernahme von ambulanten und stationären Heilbehandlungen und kann bei Operationen auf die Versicherung zurückgreifen. Des Weiteren versichert die Versicherung noch ab einem Alter von 9 Jahren und ist ab 2 Monate Alter abschließbar. Die reine OP-Versicherung der Agila ist für 191 Euro im Jahr erhältlich, der Hund darf aber höchstens 4 Jahre bei Eintritt sein.

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Alternative der Uelzener HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG

Die Uelzener ist eine weitere Versicherung, die im Test gut abgeschnitten hat. Sie bietet einen OP-Schutz für 188 Euro jährlich an und übernimmt alle Rassen und die Kosten für Operationen. Einen Vollschutz hat sie allerdings nur für Katzen, der im Jahr 325 Euro kostet. Für Hundebesitzer bleibt bei der Uelzener also nur der OP-Schutz, der im Alter jedoch eine gute Versicherung darstellt, sofern der Hund diversen Operationen nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Außerdem versichert der Anbieter bis ins hohe Alter.

Die Kostenerstattung ist grundsätzlich begrenzt

Jede Versicherung setzt einen bestimmten Betrag im Jahr fest, der nicht überschritten werden sollte. Wie hoch dieser ausfällt, ist von Versicherung zu Versicherung verschieden, steht jedoch im Vertrag vermerkt. Das bedeutet, dass ab einem gewissen Rahmen die Versicherung weitere Kosten nicht mehr übernimmt. Regulär liegt die Kostenerstattung für ambulante und stationäre Leistungen bei mindestens 1000 Euro und höher, Vorsorgemaßnahmen werden in jedem Fall mit mindestens 100 Euro abgedeckt.

KÜNDIGUNG DER HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR DEN HUND

Bei jeder der genannten Versicherungen ist es möglich, diese zum jeweiligen Jahresende zu kündigen. Wie lange die Kündigungsfrist ausfällt, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Die Angabe hierzu findet jedoch jeder Versicherte innerhalb seiner Unterlagen. Ist ein Wechsel gewünscht, sollte man sich zuerst bei anderen Anbietern umsehen, sofern kein Angebot vom eigenen Versicherer vorgelegt wird, das den eigenen Wünschen entspricht. Wichtig ist außerdem bei Kündigung eine Empfangsbestätigung zu verlangen, um hierfür einen Belag zu erlangen.

Viele Hundebesitzer sind nach wie vor nicht versichert

Innerhalb Deutschlands gibt es etwa 5 Millionen Hunde. Nur 2,15 Millionen Hundebesitzer haben sich im Jahr 2011 überhaupt versichert. Dies liegt meist dem Hintergrund zugrunde, dass eine Haftpflichtversicherung nach wie vor keine Pflicht darstellt. Eine Alternative ist außerdem, den Hund innerhalb der Jagdversicherung anzumelden. Wer Jäger ist und seinen Hund innerhalb der Versicherung anmeldet, muss diesen nicht extra versichern lassen. Innerhalb von Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt ist eine Hundehaftpflichtversicherung Pflicht.

DIE PFLICHT LIEGT BEIM HALTER

Das Problem ist grundsätzlich am anderen Ende der Leine zu suchen und nicht unbedingt beim Hund. Denn nach wie vor gehen viel zu viele Halter mit ihren Hunden spazieren, die nicht erzogen sind oder anderweitig Probleme verursachen. Für gewöhnlich macht eine gute Erziehung beim Hund schon einiges aus, ist aber nicht ausreichend für einen vollständigen Schutz. Daher ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung eine sehr sinnvolle Ergänzung für Hund und Halter.

HUNDEHAFTPFLICHTVERGLEICH IST WICHTIG

In einem Hundehaftpflicht Vergleich der Stiftung Warentest ergab sich, dass es sowohl günstige Versicherungen mit guten Leistungen gibt als auch Modelle, bei denen die Hunde nur geringfügig abgedeckt sind. Ein Hund ist immer unberechenbar, weswegen die Hundehaftpflichtversicherung eine sinnvolle Ergänzung für jeden Hundehalter darstellt. Neben der Möglichkeit, Schäden von der Versicherung erstattet zu bekommen, gibt es in Form der Krankenversicherung für Hunde eine weitere Option, den eigenen Geldbeutel zu schonen.
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